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Unsre Kaffeesorten und Anbaugebiete

Colombia „Huila“

Wie die meisten unserer Kaffees, kommt dieser Kaffee aus einer bestimmten Region.

Im kolumbianischen Huila wird ein Kaffee angebaut, der durch das Rösten einen unverwechselbaren Charakter entwickelt, mit einer guten Fülle, leicht schokoladig und einer sanften Säure. Dieser Supremo Kaffee in SHB-Qualität ist so gefragt unter den Röstern, dass der Rohkaffee, schon bevor er im Hamburger Hafen entladen wird, oft ausverkauft ist.

Es gibt Kaffees in Supremo- und Exelso-Qualität  aus Huila. Die beiden unterscheiden sich in der Bohnengröße. Der Supremo ist der ausgesiebte, großbohnige Kaffee. Beim Rösten erhalten wir in dieser Qualität ein homogeneres Röstbild und der Supremo entwickelt mehr Würze.

Merkmale: Colombia „Huila“/ Arabica Kaffee/ gewaschen/ Supremo und SHB Qualität.

Charakter: vollmundig/ wenig Säure/ leicht schokoladig/ ein typischer Kaffee aus Lateinamerika 

Brazil natural,Cerrado Fazenda Paraiso, scr 17/18

Im Jahre 1720 wurde der Kaffee aus Französisch-Guayana nach Brasilien eingeführt – heute ist Brasilien mit etwa 30% am Weltmarktanteil das größte Kaffee-Anbauland der Welt. Es werden sowohl Arabica-, als auch Robusta-Bohnen angebaut, die in den verschiedensten Geschmäckern und in den unterschiedlichsten Preisklassen erhältlich sind. 

Brasilianischer Kaffee eignet sich wegen der geringen Säure und seines relativ neutralen Geschmacks hervorragend für Mischungen; insbesondere in Italien wird recht viel Brasil-Kaffee (meist Robusta) für Espresso-Mischungen eingesetzt. Die Klassifizierung der einzelnen Kaffeesorten ergibt sich u.a. aus dem Namen der Ursprungsregion oder auch des Verschiffungshafens. Unter „Brazil natural,Cerrado Fazenda Paraiso, scr 17/18“ versteht man im Kaffeehandel z.B. einen gewaschenen Arabica-Kaffee, der einer festgelegten Qualität (NY2) entspricht und eine bestimmte Bohnengröße besitzt (Siebgröße 17 bis 18). Ist ein Kaffee qualitativ eingestuft, so kann er nach diesen Angaben an der Börse in New York gehandelt werden. Der Käufer kauft auf Basis dieser Angaben ein, manchmal ohne vorher ein Muster gesehen oder probiert zu haben.

Brasilianische Kaffees weisen teils erhebliche geschmackliche Unterschiede auf, allgemein gilt jedoch für sie ein weicher, naturmilder Geschmack und ein geringer Säure- und Koffeingehalt. Das Vorurteil, brasilianische Kaffees sein recht stark, resultiert daraus, daß er eine der Grundlagen für Espressoröstungen darstellt. Eine besondere Empfehlung für herz- und kreislaufempfindliche Menschen, die nicht auf den unbeschwerten Kaffeegenuß verzichten möchten.

Fazenda Passeio liegt im südlichen Teil Minas Gerais, in der Region Monte Belo, inmitten von ursprünglichen Wäldern und Wasserquellen. Die 130 Hektar große Farm mit sehr nährstoffreichen Böden liegt auf 1100 bis 1280 m Höhe. 

Unter der Führung des Inhabers Adolfo Vieira Ferreira wird großer Wert auf hohe Qualität des Spezialitätenkaffees gelegt. Die ökologische und soziale Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle. Die Waldbestände der Plantage werden geschützt und aufgeforstet. Die lokalen Arbeiter erhalten soziale Unterstützungen und Fortbildungsmaßnahmen, deren Kinder Zugang zur Schulbildung.

Die Kaffeekirschen der relativ seltenen „Yellow Bourbon“-Varietät werden ausschließlich auf dem Höhepunkt ihrer Reifegrades von Hand gepflückt. Dadurch erhält man einen qualitativen  und geschmacksvielfältigen Kaffee. Die Trocknung erfolgt nach dem nassen Abquetschen des Fruchtfleisches in der Sonne auf Trockentischen, so genannten „African Beds“(erhöhte Trocknungsbetten mit Luftzirkulation).  

Ein milder, ausgewogener Kaffee mit feiner Süße. 

Guatemala Lampocoy Projektkaffee- 100% Arabica

umweltfreundlich, direkt gehandelt, transparet & fair

Das Kaffeeprojekt Lampocoy wurde 2011 von Milvia Pineda und Dethlev Cordts ins Leben gerufen. 

Doña Milvia ist Tochter eines Kaffeebauern aus Lampocoy. Der langjährige Fernsehjournalist Dethlev Cordts ist für unzählige Berichterstattungen aus aller Welt bekannt. Er macht heute Filme über Kaffee und leitet das Projekt zusammen mit seiner Frau.

Das kleine Dorf Lampocoy liegt im Kaffeeanbaugebiet „Nuevo Oriente“ im Osten Guatemalas. Es regnet während des ganzen Jahres mit einer Niederschlagsmenge von über 2.000 mm. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 18 und 25 Grad. Die Böden sind tiefgründig verwittert. Ausgangsgestein sind metamorphe Vulkanite. 

Der Kaffee wird in kleinbäuerlicher Wirtschaft mit biologisch-organischen Methoden und ohne Einsatz von Pestiziden kultiviert und nass aufbereitet. Es wird streng darauf, dass nur reife rote Kirschen verarbeitet werden. Der Pergamino wird in Guatemala-City geschält, gesiebt, verlesen und abgepackt. 

Der Kaffee wird direkt von den Bauern gekauft und ohne Zwischenhändler nach Deutschland exportiert.

Die Bauern von Lampocoy erhalten für ihren Kaffee einen Preis, der mindestens 15% über dem Weltmarktpreis liegt. Damit wird ihnen und ihren Familien ein Leben in Würde ermöglicht.

Das Kaffeeprojekt Lampocoy beinhaltet ausschließlich Kaffeeeinkauf von Kleinbauern, die biologisch-organisch wirtschaften und das durch regelmäßige chemische Analysen kontrollieren. Auch wenn alles bio und fair gehandelt ist – Cordts verzichtet bewusst auf Zertifizierungen. „Die kosten viel Geld und Personal. Das Geld solle lieber direkt bei den Bauern ankommen“, sagt er.

Für die engagierte Arbeit und die Qualität des Kaffees wurde das Projekt Lampocoy bereits mit internationalen Preisen ausgezeichnet.

Noten von Zartbitterschokolade, Pekannuss und Karamell, ein sehr großer Körper und eine sehr feine Säure.

Äthiopien Yirgacheffe washed Arabica Grade 1

Der Yirgacheffe-Kaffee wird östlich von Abayasee in der Gedeo-Zone auf 1800m bis zu sogar 2400m ü.M. angebaut. Dank dem gemäßigten Hochlandklima bei Tagesdurchschnittstemperaturen von etwa 15 bis 20°C entwickeln die Kaffeekirschen unter schattenspendenden Bäumen recht lange und behutsam ihre Aromen. 

Dieser nass aufbereitete Yirgacheffe besticht durch seine fruchtig-blumige Intensität, die von einer wunderbaren Süße begleitet wird. Er hat einen kräftigen Körper mit einer lebendigen, fruchtigen Säure.

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